Bombenentschärfung in Klausdorf: 2.600 Menschen müssen evakuiert werden

Am 16. September wird in Klausdorf eine 250-kg-Fliegerbombe entschärft. Rund 2.600 Menschen müssen bis 10 Uhr ihre Häuser verlassen.

Bombenentschärfung in Klausdorf: 2.600 Menschen müssen evakuiert werden

SCHWENTINENTAL/KLAUSDORF. Am Mittwoch, 16. September, steht im Schwentinentaler Ortsteil Klausdorf eine größere Evakuierung bevor. Eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg muss entschärft werden. Rund 2.600 Menschen sind betroffen und müssen den Sperrbereich verlassen.

Evakuierung muss bis 10 Uhr abgeschlossen sein

Bis spätestens 10:00 Uhr am Mittwoch müssen alle Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des festgelegten Sperrbereichs ihre Wohnungen und Häuser verlassen haben.

Zeitgleich richtet die Polizei die Straßensperrungen ein. Rund um den Fundort im Bereich des Oberstkoppeler Wegs gilt ein Sperrradius von etwa 1.000 Metern.

Erst wenn die Einsatzkräfte sichergestellt haben, dass sich niemand mehr innerhalb dieses Bereichs befindet, kann der Kampfmittelräumdienst mit der eigentlichen Entschärfung beginnen.

Quelle: Polizeidirektion Kiel

Bombe am Heckzünder beschädigt

Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine rund 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe mit mechanischem Heckzünder.

Eine Besonderheit erschwert den Einsatz: Die Bombe ist im Bereich des Heckzünders beschädigt. Deshalb könnte es notwendig werden, bei der Entschärfung eine sogenannte Wasser- und Schneidanlage (WSA) einzusetzen.

Die Bombe kann nicht abtransportiert werden, sondern muss direkt am Fundort durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes entschärft werden.

Quelle: Polizeidirektion Kiel

Wie lange dauert die Entschärfung?

Das lässt sich derzeit nicht vorhersagen. Die Polizei weist darauf hin, dass sich die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen sollten.

Wer seine Wohnung verlässt, sollte deshalb insbesondere an Getränke, Verpflegung und benötigte Medikamente denken.

Wann die Sperrungen wieder aufgehoben werden und die Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen, hängt vom Verlauf des Einsatzes ab.

Notunterkunft ab 8 Uhr geöffnet

Wer während der Evakuierung nicht bei Freunden, Familie oder anderweitig unterkommen kann, kann eine Betreuungsstelle nutzen.

📍 Kleine Schwentinehalle
Aubrook 6
24222 Schwentinental, OT Klausdorf

Die Halle steht den Betroffenen ab 8:00 Uhr zur Verfügung.

Hilfe für Menschen, die ihre Wohnung nicht allein verlassen können

Personen, die Unterstützung beim Verlassen ihrer Wohnung benötigen, sollen sich möglichst frühzeitig beim Servicetelefon der Stadt Schwentinental melden:

☎️ 04307 / 811-228

Damit sollen notwendige Hilfsmaßnahmen bereits vor Beginn der eigentlichen Evakuierung organisiert werden.

Stadt verteilt Handzettel

Die Stadt Schwentinental beginnt bereits am Montag damit, Handzettel an die betroffenen Haushalte zu verteilen.

Zusätzlich sollen Warn-Apps zur Information der Bevölkerung eingesetzt werden. Polizei und Stadt bitten außerdem darum, Nachbarn, Freunde und Angehörige im betroffenen Gebiet über die bevorstehende Evakuierung zu informieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • 📅 Mittwoch, 16. September 2026

  • Bis 10:00 Uhr muss der Sperrbereich geräumt sein

  • 💣 250-kg-Fliegerbombe

  • 🇬🇧 britischer Blindgänger mit mechanischem Heckzünder

  • ⚠️ Heckzünder der Bombe ist beschädigt

  • 📍 Fundort im Bereich Oberstkoppeler Weg in Klausdorf

  • 🚧 Sperrradius von rund 1.000 Metern

  • 👥 Rund 2.600 Menschen betroffen

  • 🏠 Betreuungsstelle ab 8 Uhr in der Kleinen Schwentinehalle

  • ⏳ Dauer der Entschärfung derzeit nicht absehbar

KielRadar empfiehlt allen Betroffenen, die Evakuierung möglichst frühzeitig vorzubereiten und den Sperrbereich am Mittwoch rechtzeitig zu verlassen.

Quelle: Polizeidirektion Kiel, Mitteilung vom 14. September 2026.

Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz künstlicher Intelligenz redaktionell erstellt und auf Grundlage der offiziellen Mitteilung der Polizeidirektion Kiel aufbereitet.