E-Zigarette löst Brandalarm aus – Zug bei Preetz macht Schnellbremsung

Ein 25-Jähriger soll auf einer Zugtoilette zwischen Kiel und Lübeck an einer E-Zigarette gezogen haben. Der Brandalarm führte bei Preetz zu einer Schnellbremsung.

E-Zigarette löst Brandalarm aus – Zug bei Preetz macht Schnellbremsung

Ein 25-Jähriger soll in der Nacht zu Samstag auf der Toilette eines Zuges zwischen Kiel und Lübeck an einer E-Zigarette gezogen haben. Der Rauchmelder schlug Alarm – der Lokführer leitete daraufhin bei Preetz eine Schnellbremsung ein. Nun ermittelt die Bundespolizei wegen mehrerer möglicher Straftaten.

Preetz/Kiel. Ein Zug auf der Strecke zwischen Kiel und Lübeck musste in der Nacht zu Samstag, 5. September 2026, bei Preetz eine Schnellbremsung einleiten. Auslöser war nach Angaben der Bundespolizei ein Brandalarm auf einer Zugtoilette.

Gegen 0:20 Uhr wurde der Triebfahrzeugführer des Zuges erx21095 auf seinem Display darüber informiert, dass die Brandmeldeanlage in der Toilette eines Wagens ausgelöst hatte. Daraufhin brachte er den Zug auf Höhe des Bahnhofs Preetz unmittelbar zum Stehen.

Niemand bei Schnellbremsung verletzt

Nach Angaben der Bundespolizei kam bei der Schnellbremsung glücklicherweise niemand zu Schaden. Der Zug sei zu diesem Zeitpunkt zudem nur gering ausgelastet gewesen.

Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Kiel machte sich anschließend zum Bahnhof Preetz auf.

Der Triebfahrzeugführer ging nach dem Halt durch den Fahrgastraum, um herauszufinden, wodurch der Brandalarm ausgelöst worden war. Dabei soll ihm ein Fahrgast entgegengekommen sein.

25-Jähriger gibt E-Zigarette als Ursache an

Der Mann habe nach Angaben der Bundespolizei spontan erklärt, dass er auf der Zugtoilette an seiner E-Zigarette gezogen habe und ihm der Vorfall leidtue.

Auf dem Bahnsteig des Preetzer Bahnhofs trafen die Bundespolizisten anschließend auf den 25-jährigen Deutschen und konfrontierten ihn mit dem Vorfall.

Für den Mann blieb es allerdings nicht bei dem ausgelösten Brandalarm.

Bundespolizei ermittelt wegen mehrerer Vorwürfe

Gegen den 25-Jährigen wird nun nach Angaben der Bundespolizei wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz ermittelt.

Bei der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass der Mann keinen gültigen Fahrschein besaß.

Neben einer Fahrpreisnacherhebung kommt deshalb eine weitere Anzeige wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen hinzu.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 25-Jährige seinen Weg fortsetzen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kiel, Mitteilung vom 7. September 2026

Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage einer offiziellen Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel mit Unterstützung künstlicher Intelligenz redaktionell aufbereitet und anschließend geprüft.

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