Gorch Fock ist zurück in Kiel – Heimkehr am 19. September

Die Gorch Fock ist wieder in Kieler Gewässern. Nach 165 Tagen und mehr als 14.000 Seemeilen endet ihre Reise am Samstag offiziell in Kiel-Wik.

Gorch Fock ist zurück in Kiel – Heimkehr am 19. September

Nach mehr als fünf Monaten auf See ist die „Gorch Fock“ wieder in Kieler Gewässern angekommen. Am Samstag soll die 189. Auslandsausbildungsreise mit dem offiziellen Einlaufen in den Marinestützpunkt Kiel-Wik enden.

Kiel. Die „Gorch Fock“ ist wieder zurück vor Kiel. Bereits am Donnerstag, 17. September, ist das Segelschulschiff der Deutschen Marine wieder in Kieler Gewässern zu sehen.

Quelle: B.Sorger/Foto ist 17.September in Höhe laboe entstanden

Ganz beendet ist die lange Reise allerdings noch nicht: Die Deutsche Marine erwartet die „Gorch Fock“ offiziell am Samstag, 19. September 2026, um 10 Uhr in ihrem Heimathafen im Marinestützpunkt Kiel-Wik.

Dann endet nach 165 Tagen Abwesenheit die 189. Auslandsausbildungsreise des bekannten Dreimasters. Mehr als 14.000 Seemeilen, umgerechnet rund 26.000 Kilometer, liegen hinter Schiff und Besatzung. (Presseportal⁠)

Einmal über den Atlantik und zurück

Unter dem Kommando von Kapitän zur See Elmar Bornkessel führte die Reise weit über den Atlantik.

Zu den Stationen gehörten Bayonne in Frankreich, Las Palmas auf Gran Canaria und Hamilton auf Bermuda. Anschließend ging es weiter nach Norfolk, Baltimore, New York und Boston in den Vereinigten Staaten.

Auf dem Rückweg machte die „Gorch Fock“ außerdem in Halifax in Kanada und Reykjavik auf Island Station.

Dabei nutzte das Schiff für Hin- und Rückreise unterschiedliche Routen: Auf dem Weg nach Westen führte der Kurs über die südliche Atlantikroute mit den Passatwinden. Zurück ging es deutlich weiter nördlich durch die Westwindzone. (Presseportal⁠)

Vorbei an der Freiheitsstatue

Zu den besonderen Momenten der Reise gehörte der Aufenthalt in New York.

Am 4. Juli nahm die „Gorch Fock“ an den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten teil. Dabei lief der Großsegler vor der Kulisse Manhattans an der Freiheitsstatue vorbei.

Auch sportlich gab es einen Erfolg: Gemeinsam mit ihren Schwesterschiffen trat die „Gorch Fock“ bei der sogenannten Five Sister Trophy an.

Die deutsche Besatzung gewann die Regatta – und holte die Trophy damit erstmals seit 50 Jahren wieder. (Presseportal⁠)

Eisberge und Polarlichter

Spektakulär wurde auch die letzte große Atlantiketappe.

Auf der Strecke von Halifax nach Reykjavik überquerte die „Gorch Fock“ den Polarkreis. Dabei bekam die Besatzung Eisberge und Polarlichter zu sehen. Auch das grönländische Festland war während der Fahrt sichtbar. (Presseportal⁠)

240 angehende Marineoffiziere ausgebildet

Trotz der außergewöhnlichen Route blieb die Ausbildung die wichtigste Aufgabe an Bord.

Insgesamt absolvierten 240 Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter in drei Törns ihre Ausbildung auf der „Gorch Fock“.

Auf dem Segelschulschiff werden unter anderem praktische Seemannschaft, Teamarbeit, Kameradschaft und Durchhaltevermögen trainiert.

Zeitweise befanden sich bis zu 230 Besatzungsmitglieder gleichzeitig an Bord.

Zusätzlich nahmen 50 junge Soldatinnen und Soldaten im freiwilligen Wehrdienst an der Reise teil. Sie waren über das „Work & Travel“-Programm der Marine ausgewählt worden. (Presseportal⁠)

Das älteste aktive Schiff der Deutschen Marine

Die „Gorch Fock“ wurde im Dezember 1958 in Dienst gestellt und ist heute das älteste noch im Dienst befindliche Schiff der Deutschen Marine.

Seit ihrer Indienststellung wurden nach Angaben der Marine etwa 20.000 Offizier- und Unteroffizieranwärterinnen und -anwärter an Bord ausgebildet.

Auf ihren Ausbildungsreisen lief die Bark bislang rund 400 Häfen in mehr als 60 Ländern auf fünf Kontinenten an. Insgesamt hat das Schiff inzwischen etwa 800.000 Seemeilen zurückgelegt. (Presseportal⁠)

Am Samstag endet die Reise offiziell

Für Kiel ist die „Gorch Fock“ damit bereits wieder zurück – die letzten Stunden ihrer Ausbildungsreise stehen jedoch noch bevor.

Am Samstag, 19. September, um 10 Uhr soll der Dreimaster schließlich offiziell im Marinestützpunkt Kiel-Wik einlaufen und dort festmachen.

Dann ist die 189. Auslandsausbildungsreise nach 165 Tagen endgültig beendet.

Für die Besatzung endet damit eine Reise über den Atlantik, durch acht Länder und bis hinauf zum Polarkreis – dort, wo sie im April begonnen hatte: in Kiel.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell bearbeitet.

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