Hasselfelde: Unbefugte betreten gesperrte Strand-Baustelle

Am Strand Hasselfelde in Kiel betreten immer wieder Menschen trotz Sperrung die Baustelle. Die Stadt warnt vor Gefahren, Schäden und möglichen Strafanzeigen.

Hasselfelde: Unbefugte betreten gesperrte Strand-Baustelle

Trotz Bauzaun und Sperrung betreten immer wieder Menschen den Strand Hasselfelde. Dabei werden Absperrungen beschädigt, Bauarbeiten verzögert und teilweise sogar Strafanzeigen geschrieben. Die Stadt warnt außerdem vor erheblichen Verletzungsgefahren auf dem Gelände.

Der Strand Hasselfelde in Neumühlen-Dietrichsdorf wird seit 2025 umfangreich umgebaut. Eigentlich soll hier ein naturnaher Naherholungsort mit einer barrierearmen Badestelle entstehen. Doch aktuell sorgen immer wieder unbefugte Besucher für Probleme auf der Baustelle.

Nach Angaben der Stadt Kiel werden vor allem an warmen Feierabenden und an Wochenenden Bauzäune und Absperrungen geöffnet, beschädigt oder teilweise zerstört. Anschließend betreten Menschen das gesperrte Gelände – darunter laut Stadt sogar Familien mit kleinen Kindern.

Schäden und zusätzliche Arbeit auf der Baustelle

Das bleibt nicht ohne Folgen. Bevor die eigentlichen Bauarbeiten fortgesetzt werden können, müssen beschädigte Wegeflächen und Baustelleneinrichtungen wiederhergestellt sowie zurückgelassener Müll entfernt werden.

Die dabei entstehenden Kosten trägt zunächst die Stadt. Gleichzeitig können sich die Arbeiten durch die wiederholten Zwischenfälle weiter verzögern.

Mittlerweile kontrollieren neben Sicherheitsdiensten auch Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes das Gelände. In mehreren Fällen wurde bereits die Polizei hinzugezogen. Auch Strafanzeigen wurden laut Stadt schon geschrieben.

Stadt warnt vor erheblichen Gefahren

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich weiterhin um eine Baustelle handelt. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem teilweise ungesicherte Fundamentlöcher und Schächte sowie herausragende Stahlteile und andere spitze Gegenstände.

Einige Gefahrenstellen seien auf den ersten Blick kaum zu erkennen.

Wer das Gelände unbefugt betritt, kann sich außerdem wegen Hausfriedensbruchs oder Sachbeschädigung strafbar machen. Für verursachte Schäden oder Folgekosten kann zudem eine zivilrechtliche Haftung entstehen. Bei Minderjährigen können unter Umständen auch die Eltern betroffen sein, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Strand bleibt voraussichtlich bis Jahresende gesperrt

Der Strand Hasselfelde soll nach Abschluss der Arbeiten deutlich aufgewertet werden. Geplant sind unter anderem ein Picknickplatz mit Grillmöglichkeit, ein Fitnessbereich, ein inklusiver Spielplatz und ein langer Badesteg, der auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern den Zugang zum Wasser ermöglichen soll.

Zusätzlich soll das Gelände besser an die Folgen des Klimawandels angepasst und bestehende Biotope geschützt werden.

Bis dahin müssen sich Badegäste allerdings noch gedulden: Der Strand bleibt voraussichtlich bis Ende 2026 gesperrt. Die Stadt bittet darum, auf andere Strände oder Freibäder auszuweichen.

Weitere Informationen zur Neugestaltung gibt es auf der Seite der Stadt Kiel unter kiel.de/strandhasselfelde.

Mit KI zusammengefasst/geschrieben, redaktionell überprüft.

Quelle: Landeshauptstadt Kiel, Meldung vom 14. August 2026